Greenpeace-Luke stoppt Drills in der Arktis


Vor einigen Tagen haben Aktivisten der bekannten Umweltorganisation Greenpeace eine aufsehenerregende Aktion durchgeführt, um den besuchenden US-Präsidenten Obama zu bitten, die Bohrungen in der Arktis zu beenden Arktis. Die Zeit drängt und dieses wertvolle Ökosystem ist heute in großer Gefahr.

Eine klare Botschaft: Obama, hör auf, die Arktis zu bohren

Die bekannte Jerusalemer Harfenbrücke von Santiago Calatrava war Schauplatz der Demonstration der Kämpfer von Greenpeace der ein großes Transparent hängte, um Barack Obama zu suspendieren Bohrungen in der Arktis zur Gewinnung von Öl.

In weißen Overalls und gelben Helmen kleideten sich fünf Aktivisten auf die Drahtseile, die die Struktur der bekannten israelischen Autobahnbrücke stützen.

Trotz der über 5.000 Polizeibeamten, die während des Besuchs des US-Präsidenten eingesetzt wurden, gelang es den Aktivisten, die Struktur ungehindert zu vergrößern.

Eine perfekte Wahl von Orten und Zeiten

Die von Calatrava entworfene Brücke dominiert die Skyline von Jerusalem aus einer Höhe von fast 120 Metern und ist somit ein Ort von außergewöhnlicher Sichtbarkeit.

Auch in einem stark frequentierten Stadtviertel war die visuelle Wirkung der von den Demonstranten gewunkenen Fahne bemerkenswert. Selbst die Wahl des Timings durch Greenpeace war alles andere als zufällig.

Weil die Umweltdemonstration stattfand, während der US-Präsident am zweiten Tag seines offiziellen Staatsbesuchs in Israel beschäftigt war. Seit seinen ersten Wahlen, die vor vier Jahren stattfanden, hatte Barack Obama seinen Nahost-Verbündeten nie besucht.

LArtico, ein zu schützendes und zu schützendes Erbe

Nach Angaben des US-geologischen Dienstes werden 13% des Öls und 30% des noch nicht auf dem Planeten ausgebeuteten Erdgases in der Arktis gefunden.

Mit der fortschreitenden Erschöpfung fossiler Ressourcen betrachten wir dieses Gebiet immer mehr als eine Ansammlung von Lagerstätten, die zur Deckung des wachsenden Weltenergiebedarfs genutzt werden können.

Doch das empfindliche arktische Ökosystem würde durch die Auswirkungen der Ölbohrungen vernichtet werden. Daher hat Greenpeace letztes Jahr die Kampagne "Rettet die Arktis" ins Leben gerufen, die bisher über 530.000 Unterschriften gesammelt hat, um eines der letzten unberührten Gebiete vor Verwüstung zu schützen des Planeten.